AKTUELLES


  • Abstimmungsresultate zu den Traktanden der GV 2020:
    Liebe Vereinsmitglieder
    Der Vorstand hat sich angesichts der besonderen Lage infolge der Coronapandemie entschieden, die GV 2020 auf dem Korrespondenzweg durchzuführen. Wir möchten uns ganz herzlich für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit bedanken, das Sie mit Ihrer beeindruckenden Zustimmung zu allen Vorlagen bekunden. Ebenfalls ein grosses Merci für die vielen anerkennenden Worte unser Engagement im Vorstand betreffend, sie motivieren uns, weiterhin für eine akzeptable Lebensqualität an der Osttangente zu kämpfen. Ein Aufsteller ist selbstverständlich auch die erfreulich hohe Abstimmungsbeteiligung. Auch dafür besten Dank.
    Hier, wie versprochen, die Abstimmungsresultate:

    Abstimmung Ja Nein Enthaltungen Keine Stellungnahme
    Ich genehmige das Protokoll der GV 2019. 46 0 0 0
    Ich genehmige den Jahresbericht des Präsidenten. 46 0 0 0
    Ich genehmige die Jahresrechnung 2019. 45 0 0 1
    Ich genehmige den Revisionsbericht zur Rechnung 2019. 46 0 0 0
    Ich erteile dem Vorstand Entlastung. 46 0 0 0
    Ich genehmige die vorgeschlagenen Jahresbeiträge pro 2020. 45 0 0 1
    Ich bestätige die Revisorin Judith Degen. 46 0 0 0

    Wir wünschen allen einen schönen Sommer und hoffen, Sie bleiben gesund.
    Mit herzlichen Grüssen

    Der Vorstand des Vereins Ausbau Osttangente - so nicht!

  • Es tut sich was in Sachen Lärmsanierung Osttangente:
    Hinsichtlich Lärmschutz entlang der Osttangente planen Bund und Kanton einige Massnahmen wie z.B. einen lärmarmen Belag, endlich eine Lärmschutzwand auf der Schwarzwaldbrücke unterwasserseitig sowie die teilweise Finanzierung von 1900 Schallschutzfenstern. Wir, die IG Osttangente und unser Verein, begrüssen diese Massnahmen, sie gehen aber viel zu wenig weit. Zusätzliche Massnahmen fordert auch Dominique König-Lüdin in ihrer Motion. Die vorberatende Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission hörte uns beide Anwohnerorganisationen an, unsere Forderungen wurden erfreulicherweise in den Kommissionsbericht integriert. Diesem wurde am 14. Mai 2020 vom Grossen Rat Basel-Stadt praktisch einstimmig zugestimmt und ein Kredit von 4 Millionen Franken für übergesetzliche Lärmschutzmassnahmen bewilligt. Demgemäss wird die Regierung u.a. beauftragt, einen Ratschlag für höhere Lärmschutzwände in der Schwarzwaldallee auszuarbeiten und sich zusammen mit den Kantonsvertreter*innen auf nationaler Ebene für Tempo 60 für Lastwagen bzw. eine generelle Temporeduktion auf Autobahnen in dicht besiedelten Gebieten einzusetzen. Diese erfreulichen Nachrichten veranlassten Angi Baltermia und Bruno Keller je einen Leserbrief für die BaZ und die bz zu verfassen. Die bz publizierte ihn in der Ausgabe vom 18. Mai 2020, die BaZ am 22. Mai 2020.

  • Die UVEK des Grossen Rats nimmt einige unserer Anliegen auf:
    Es tut gut, dass neben den unzähligen Hiobsbotschaften rund ums Coronavirus zur Abwechslung mal was Erfreuliches - wenn auch auf einem ganz anderen Gebiet - zu vermelden ist: Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) des Grossen Rats hat in ihrem Bericht zur Ausgabenbewilligung für übergesetzliche Lärmschutzmassnahmen Osttangente und zur Motion König-Lüdin einige Anliegen der IG und unseres Vereins aufgenommen. So möchte sie die Einhausung Breite West mit der ursprünglichen Länge von 500 m prüfen lassen und die Lärmschutzwand auf der Schwarzwaldbrücke unterwasserseitig so gestalten, dass der motorisierte und der Langsamverkehr getrennt sind. Für uns im Kleinbasel sind folgende zwei Punkte von besonderem Interesse: Die UVEK möchte eine höhere Lärmschutzwand an der Schwarzwaldallee prüfen lassen. Sie hält da eine erhöhte Lärmschutzwand auf einer separaten Konstruktion mit Fundamentierung auf der Lokalstrassenebene oder eine seitlich zur Brücke verlaufende, freistehende Lärmschutzwand mit einer Rohrkonstruktion für möglich. Sie erwartet vom Regierungsrat (im Ratschlag) einen entsprechenden Vorschlag. Ferner möchte sie, dass Tempo 60 für Lastwagen auf der Osttangente rechnerisch geprüft wird, so dass die Auswirkungen einer solchen Temporeduktion klar ersichtlich sind. Sie bittet die Vertreterinnen und Vertreter des Kantons im National- und Ständerat, politisch aktiv zu werden, damit solche Geschwindigkeitsreduktionen auf Autobahnen möglich werden. Die Zeitungen bz (am 16.3.2020) und BaZ (am 19.3.2020) berichteten darüber, worauf unser Präsident einen Leserbrief verfasst hat, der in der bz am 19.3.2020, in der BaZ aber nicht veröffentlicht wurde.

  • Hearing Osttangente Lärmschutz in der UVEK: Auf unsere Anfrage hin lud die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission des Grossen Rats (UVEK) eine Delegation der beiden Osttangente-Anwohnerorganisationen IG und Verein auf den 13.11.2019 ein, unsere Position bezüglich des Ratschlags des Regierungsrates (Motion König-Lüdin, Lärmschutz an der Osttangente) vor der Kommission darzulegen. Wir drückten unsere Enttäuschung und Empörung über die ungenügenden von Bund und Kanton vorgesehenen Lärmschutzmassnahmen aus und zeigten unsere diversen Vorstösse in der Vergangenheit auf, unsere Forderungen kein oberirdischer Ausbau und einen umfassenden Lärmschutz durchzusetzen (v. a. Petitionen an Bund und Kanton). Das erste Anliegen scheint mit dem 2014 vorgestellten Rheintunnelprojekt erledigt, auf den umfassenden Lärmschutz warten wir nach wie vor. Deshalb betonten wir unsere Forderungen: 1. Auf dem Abschnitt Schwarzwaldallee von der Grenzacherstrasse bis zum Schwarzwaldtunnel eine Erhöhung der bestehenden, absolut ungenügenden Lärmschutzwände auf 6 bis 7 m, wie im Projekt AUE 2005 vorgesehen, ggf. gekröpft und auf separater Konstruktion. 2. Die Einhausung Breite West nicht auf einer Länge von 260, sondern auf 500 m, wie im Ratschlag 8017 von 1987 gefordert. 3. Planung dieser Lärmschutzmassnahmen unter Einbezug der betroffenen Bevölkerung gemäss Kantonsverfassung Art. 55.
    Wir setzen grosse Hoffnungen in den Grossen Rat, dafür zu sorgen, dass die Anwohnerschaft der Osttangente endlich angemessen vor übermässigem Lärm geschützt wird.

Ältere Nachrichten und Dokumente finden Sie unter Archiv / Links.

Unseren Verein erreichen Sie unter: info@osttangente-so-nicht.ch


Das Projekt Ausbau Osttangente

Der Bund und der Kanton Basel-Stadt planen die Osttangente, d.h. die Autobahn zwischen dem Schwarzwaldtunnel und dem Gellert-Dreieck, um zwei Fahrspuren zu verbreitern. Begründet wird dieser Ausbau mit einer prognostizierten pendlerbedingten Zunahme des Verkehrs bis zum Jahre 2030 um 25-30%. Besonders betroffen von diesem Ausbau sind die Quartiere Wettstein, Hirzbrunnen, Breite, Lehenmatt und Gellert. Gemäss einer kantonalen Studie wird eine "Wohnnutzung" in der Häuserzeile der Schwarzwaldallee an der Autobahn "praktisch verunmöglicht".

Die heutige Situation

Bereits heute führt die Autobahn sehr nahe an Wohnhäusern vorbei. Für die Bewohner ist die Beeinträchtigung der Wohnqualität durch Lärm, Schadstoffe, Abgase etc. enorm. Eine Verbreiterung der Autobahn vor allem an der Schwarzwaldallee würde zu einer unerträglichen Situation führen.


Luftbild Schwarwaldallee Grenzacherstrasse Luftbild Schwarwaldallee

An der Schwarzwaldallee zwischen der Grenzacherstrasse und der Wettsteinallee (Bild links) würde die Autobahn um eine Fahrspur näher an die Häuser reichen. Der Abstand zwischen Hausfassade und Autobahn würde sich auf ca. 7 Meter verringern (das Bild in der Mitte zeigt den Blick von der Grenzacherstrasse Richtung Badischer Bahnhof). Im Abschnitt zwischen der Wettsteinallee und dem Sandgruben-Schulhaus (Bild rechts) würde die Autobahn um zwei Fahrspuren in Richtung der Häuser erweitert, was das Wohnen dort praktisch verunmöglichen würde.

Impressionen von der Osttangente: Der folgende kurze Film zeigt die Situation an der Osttangente. Er wurde von einem Hausdach am Eisenbahnweg mit Blick Richtung Schwarzwaldbrücke am 22. September 2011 um ca. 15.30h aufgenommen. Er macht nicht nur das Verkehrsaufkommen deutlich (mit Güterzug im zweiten Teil des Films), sondern auch die grosse Lärmbelastung (unbedingt Lautsprecher einschalten).



Verein Ausbau Osttangente - so nicht!

Wir besorgte Anwohner der Autobahn haben im April 2010 den Verein Ausbau Osttangente - so nicht! gegründet. Unser Ziel ist der Erhalt der Lebens- und Wohnqualität in den vom Ausbau betroffenen Quartieren. Wir lehnen den geplanten Nationalstrassenausbau mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ab.


Unterstützen Sie uns im Kampf um ein wohnliches Basel! Werden Sie Mitglied und/oder spenden Sie!


Verein Ausbau Osttangente - so nicht!
c/o Bruno Keller-Sprecher, Präsident, Schwarzwaldallee 56, 4058 Basel,
info@osttangente-so-nicht.ch
Vereinskonto: BKB, IBAN CH11 0077 0252 6448 1200 1 (Basler Kantonalbank)

Weitere Informationen finden Sie unter "heutige Situation" oder auf unserem Flyer.